Achterbahn

Regie: Peter Dörfler
Jahr: 2009
Filmlänge: 98 Min.
Verleih: Rohfilm
Aufführung: 25. Oktober | 16.00 Uhr | Wintergarten

Achterbahn

Norbert Witte lebte seinen Traum als Betreiber des Berliner Spreeparks. Mit immer mehr Attraktionen wollte er den größten Vergnügungspark Deutschlands aufbauen. Als die Schulden ihm über den Kopf wuchsen, verschwand er schlagzeilenträchtig per Schiff mit Mann und Maus, mit Karussell und Bude, nach Peru. Der Versuch, seine Schulden mit Drogengeld abzuzahlen, brachte ihn und seinen Sohn ins Gefängnis. Doch Norbert Witte träumt noch immer…

Achterbahn lief auf der Berlinale in der Perspektive Deutscher Film, wo er sowohl vom Publikum, als auch von der Kritik begeistert aufgenommen wurde.

Peter Dörfler

Peter Dörfler, 1967 in Aschaffenburg geboren, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Er etablierte sich in zahlreichen Produktionen als Kameramann, unter anderem bei SommerHundeSöhne von Cyril Tuschi (2004), ehe 2006 sein Regiedebüt Der Panzerknacker auf Arte Premiere feierte. Mit seinem im Rahmen der diesjährigen Berlinale uraufgeführten Kinoerstling Achterbahn bleibt Dörfler dem Dokumentarfilm treu.

Pressestimmen

Achterbahn ist eine facettenreiche Charakterstudie und packende Milieustudie.
(Anke Leweke, Deutschlandradio Kultur)

Regisseur Peter Dörfler erzählt die wahre Geschichte dieses Hochstaplerhelden mit den Mitteln des Dokumentarfilms. Er führt einfühlsame Interviews mit den Beteiligten und er beschwört immer wieder die Melancholie des Plänterwaldes herauf, der eine Illusion war wie der Arbeiter und Bauernstaat des Erich Honecker. Aber lebt nicht gerade das Kino von der Illusion, die erst wahr wird, wenn viele Menschen daran glauben, dann aber manchmal wichtiger ist als die Realität. […] „Print the Legend“ sagt bei John Ford in Der Mann der Liberty Valance erschoss der Zeitungsredakteur. Und deswegen ist der Film Achterbahn, der die Lebenslügen des Rummelkönigs ganz ernst nimmt, ein tolles und unterhaltsames Stück Kino. Auf der Website des Spreeparks verewigen sich noch immer die Fans und angeblich ist gerade wieder ein neuer Investor gefunden worden. Mit Norbert Witte rechnet im Senat von Berlin niemand mehr. Aber vielleicht ist er als naher Verwandter der genialen Illusionskünstler von Harry Houdini bis Orson Wells trotz allem der Beste für den Job.
(Josef Schnelle, Deutschlandradio Kultur)

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

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