Cuba Libre

Regie: Christian Petzold
Jahr: 1996
Filmlänge: 92 Min.
Verleih: Österreichisches Filmmuseum
Aufführung: 24. Oktober | 20.00 Uhr | Akademiesalon

Cuba Libre

Tom (Richy Müller) möchte aussteigen. Die Tristesse und Kälte Deutschlands hinter sich lassen – schon wieder. Bei seinem ersten Versuch ging er nach Cuba und hat dort Tina (Catherine Flemming) getroffen, ihr Geld gestohlen und ihr Herz gebrochen. Jahre später treffen sich die beiden ein zweites mal – diesmal in Berlin.

Petzolds zweiter Fernsehfilm konnte bei der Verleihung des Saarbrückener Max Ophüls Filmfestivals den Förderpreis Langfilm für sich verbuchen und damit einen ersten großen Erfolg feiern.

Christian Petzold

Christian Petzold, 1960 im Nordrhein-Westfälischen Hilden geboren, wechselte nach seinem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin zur DFFB. Petzold studierte und arbeitete unter anderem bei Hartmut Bitomsky und Harun Farocki. Letzterer wurde nach Petzolds Abschlussfilm Pilotinnen sein regelmäßiger Drehbuch-Co-Autor. Petzolds letzte Arbeiten liefen in den Wettbewerben der großen europäischen Festivals von Venedig und Berlin. Er war bereits drei Mal für den deutschen Filmpreis nominiert, ist zudem zweifacher Adolf-Grimme-Preisträger. Mit seinen letzten vier Filmen hat Petzold jedes Mal (!) den Preis der deutschen Filmkritik gewonnen.

Die innere Sicherheit, 2001 mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet, ist bis heute der erfolgreichste Beitrag der Berliner Schule und gilt bereits als Klassiker des modernen deutschen Films. Im März diesen Jahres feierte Petzolds Inszenierung von Arthur Schnitzlers Der einsame Weg Premiere, in der er ein weiteres Mal mit seiner Stammschauspielerin Nina Hoss zusammenarbeitete. Zurzeit dreht an der Seite von Atom Egoyan und anderen den Kompilationsfilm Moving the Arts für Arte. Christian Petzold ist verheiratet mit der Dokumentarfilmerin Aysun Bademsoy. Sie leben gemeinsam mit ihren beiden Kindern in Berlin.

Pressestimmen

Die melancholisch-komische Geschichte zweier Verlierer, denen es gegen alle Wahrscheinlichkeiten gelingt, neue Träume zu entwickeln. Ein thematisch wie inszenatorisch reizvoller Film, hervorragend gespielt
(Filmdienst)

Dramafans werden bei Cuba Libre 94 Minuten Spaß haben.
(www.ikdb.de)

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

Bilder & Facebook

Stelle Deine eigenen Bilder vom Heimspiel in unsere Flickr-Gruppe ein.

Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

zum kompletten Programm