Das Vaterspiel

Regie: Michael Glawogger
Jahr: 2009
Filmlänge: 117 Min.
Verleih: Alamodefilm
Aufführung: 21. Oktober | 21.00 Uhr | Ostentor-Kino

Deutsch

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel.

Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. 2012 begrüßen wir das Gastland Frankreich.

Français

Heimspiel – Le festival du film de Ratisbonne est une initiative de la chaire de science des médias et des cinémas à l'Andreasstadel.

Dans un procès de sélection durant toute l'année, une équipe estudiantine choisit les meilleurs productions germanophones et internationaux de la saison du cinéma actuel. Il est notre but de soutenir des films extraordinaires, d'encourager la relève et de créer le bon cadre pour un cinéma digne de discussion. L'échange entre les cinéastes et le public, entre le secteur du film, les scientifiques et les journalistes joue un rôle principal dans ce concept. Avec notre exposition d'œuvres, d'hommage et notre sélection classique, nous avons mis en place des sujets et des accents. En 2012 nous souhaitons la bienvenue à la France en tant que notre pays d'accueil.

English

Heimspiel – The Regensburg film festival is an initiative of the chair in media science and the cinemas of 'Andreasstadel'.

In a year-round triage a team of students selects the best German and international productions of the current cinema season. Therefore it is our aim to support outstanding films, to promote newcomers and to create the right context for a kind of cinema, which is worth talking about. The exchange between film makers and audience, as well as the contact with the film industry, scientists and journalists, plays an essential role at Heimspiel. Topics and priorities are established by our retrospective, homage and classic section. In 2012 we welcome France as our host country.


Das Vaterspiel

Michael Glawogger verfilmt Josef Haslinger. Rupert Kramer, 35, genannt Ratz, ist der unpolitische Sohn eines Politikers – den er abgrundtief hasst. Aus seiner Programmierarbeit an einem Computerspiel, in dem der Vater wenigstens virtuell ein grausames Ende findet, reißt ihn der mysteriöse Anruf seiner Jugendliebe Mimi (Sabine Timoteo). Die lockt ihn nach New York, wo er sich mit einem scheußlichen generationenübergreifenden Geheimnis konfrontiert sieht. Das Vaterspiel feierte im Februar seine Premiere auf der Berlinale und wurde nur einen Monat später bei der diesjährigen Diagonale in Graz mit dem Großen Preis ausgezeichnet.

Michael Glawogger

Michael Glawogger, 1959 in Graz geboren, studierte am San Francisco Arts Institute und an der Filmakademie Wien. 1998 sorgte er mit dem Dokumentarfilm Megacities für Furore. Die Metropolen-Studie triumphierte auf den renommierten Filmfestivals von San Francisco, Vancouver, Sao Paulo und auf der Viennale. Sechs Jahre später war es mit Workingman`s Death wieder eine nicht-fiktionale Produktion, der Publikum und Kritik begeisterte. Glawoggers internationaler Film 2005 feierte auch internationale Erfolge: nicht nur den deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm konnte Workingman`s Death für sich verbuchen, sondern auch den Preis des British Film Institute. Neben diversen Festivalerfolgen errang Workingman`s Death auch eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis. 2006 lief Glawoggers Spielfilm Slumming im Wettbewerb der Berlinale. Erst vor wenigen Monaten landete er mit Contact High einen Sommerhit.

Pressestimmen

Nicht nur in der verknappten Nacherzählung ergeben sich abstruse Oppositionen, der Film kultiviert sie selbst und schafft gleichzeitig andauernd wunderbar stimmige Momente und Szenen. (Michael Sennhauser, sennhausersfilmblog.ch) Geschickt verwebt Glawogger die Einzelschicksale zu einer rhythmischen Erzählung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die in einem schockierenden Dialog zwischen dem Naziverbrecher und Ratz, selber Nachfahre eines KZ‑Überlebender, kulminiert. (Jan Hamm, www.filmstarts.de)

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. Darüber hinaus präsentieren wir jedes Jahr ein Gastland.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich vom 22.-28. November 2012 den Höhepunkten der aktuellen Kinosaison und begrüßt das Gastland Frankreich.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

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