Das Vaterspiel

Regie: Michael Glawogger
Jahr: 2009
Filmlänge: 117 Min.
Verleih: Alamodefilm
Aufführung: 21. Oktober | 21.00 Uhr | Ostentor-Kino

Das Vaterspiel

Michael Glawogger verfilmt Josef Haslinger. Rupert Kramer, 35, genannt Ratz, ist der unpolitische Sohn eines Politikers – den er abgrundtief hasst. Aus seiner Programmierarbeit an einem Computerspiel, in dem der Vater wenigstens virtuell ein grausames Ende findet, reißt ihn der mysteriöse Anruf seiner Jugendliebe Mimi (Sabine Timoteo). Die lockt ihn nach New York, wo er sich mit einem scheußlichen generationenübergreifenden Geheimnis konfrontiert sieht. Das Vaterspiel feierte im Februar seine Premiere auf der Berlinale und wurde nur einen Monat später bei der diesjährigen Diagonale in Graz mit dem Großen Preis ausgezeichnet.

Michael Glawogger

Michael Glawogger, 1959 in Graz geboren, studierte am San Francisco Arts Institute und an der Filmakademie Wien. 1998 sorgte er mit dem Dokumentarfilm Megacities für Furore. Die Metropolen-Studie triumphierte auf den renommierten Filmfestivals von San Francisco, Vancouver, Sao Paulo und auf der Viennale. Sechs Jahre später war es mit Workingman`s Death wieder eine nicht-fiktionale Produktion, der Publikum und Kritik begeisterte. Glawoggers internationaler Film 2005 feierte auch internationale Erfolge: nicht nur den deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm konnte Workingman`s Death für sich verbuchen, sondern auch den Preis des British Film Institute. Neben diversen Festivalerfolgen errang Workingman`s Death auch eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis. 2006 lief Glawoggers Spielfilm Slumming im Wettbewerb der Berlinale. Erst vor wenigen Monaten landete er mit Contact High einen Sommerhit.

Pressestimmen

Nicht nur in der verknappten Nacherzählung ergeben sich abstruse Oppositionen, der Film kultiviert sie selbst und schafft gleichzeitig andauernd wunderbar stimmige Momente und Szenen. (Michael Sennhauser, sennhausersfilmblog.ch) Geschickt verwebt Glawogger die Einzelschicksale zu einer rhythmischen Erzählung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die in einem schockierenden Dialog zwischen dem Naziverbrecher und Ratz, selber Nachfahre eines KZ‑Überlebender, kulminiert. (Jan Hamm, www.filmstarts.de)

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

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