Lieben - Nur tot kann er dich lieben

Regie: Rouven Blankenfeld
Jahr: 2006
Filmlänge: 92 Min.
Verleih: Epix
Aufführung: 24. Oktober | 22.00 Uhr | Akademiesalon

Lieben - Nur tot kann er dich lieben

Boris (Karsten Dahlem) hat viel Liebe in sich, aber er kann sie nicht teilen. Er tötet junge, gestrandete Frauen, um sich anschließend an ihnen zu vergehen und sie zu „erlösen“. Nur so kann er lieben. Auch Mariets Tochter ist ihm zum Opfer gefallen. Auf der Suche nach ihr wendet sich Mariet (Stefanie Mühle) hilfesuchend ausgerechnet an Boris.

Lieben ist Rouven Blankenfelds Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien in Köln und feierte seinen ersten Festivalauftritt bei den Hofer Filmtagen 2006.

Rouven Blankenfeld

Rouven Blankenfeld wurde 1975 in Berlin geboren und dreht seit 1997 Kurzfilme. Er studierte von 1999 bis 2006 an der Kunsthochschule für Medien in Köln und ist ausgebildeter technischer Gestaltungsassistent mit Schwerpunkt Grafik. Sein Langfilmdebüt gab er mit In die Handgeschrieben, der 2003 im Rahmen seines Studiums entstand und auf verschiedenen Filmfestivals lief. Seit 2007 unterrichtet er am Zentrum für Schauspiel und Film Köln-Poll.

Pressestimmen

In Lieben von Rouven Blankenfeld umgibt er sich deshalb gerne mit weiblichen Leichen, die er vorher umgebracht hat. Dennoch ist Lieben weder ein Trash‑ noch ein Horrorfilm, vielmehr das durchaus sensibel gezeichnete Psychogramm eines einsamen Menschen – und Mörders.
(arte.de)

Lieben wagt nicht nur thematisch mehr als die allermeisten Kinoproduktionen, auch formal schielt der Film nie in Richtung Fernsehkompatibilität. Einmal hat da einer die Möglichkeiten der Filmhochschule nicht als Beschränkung, sondern als kreative Herausforderung begriffen. Das Ergebnis ist im Grunde ein Arthausfilm jenseits des Arthausklischees. Und erst dort kann gutes Kino beginnen.
(Lukas Foerster, Splatting Image)

So kann Lieben vollkommen alleine stehen als packender Exkurs über die seltsamen Wege des Begehrens, radikal in seinem Blick und packend gespielt. (Marcus Stiglegger, ikonenmagazin.de)

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

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