Nachrichten aus der ideologischen Antike 2

Regie: Alexander Kluge
Jahr: 2008
Filmlänge: 120 Min.
Verleih: Alexander Kluge
Aufführung: 26. Oktober | 20.00 Uhr | Akademiesalon

Deutsch

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel.

Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. 2012 begrüßen wir das Gastland Frankreich.

Français

Heimspiel – Le festival du film de Ratisbonne est une initiative de la chaire de science des médias et des cinémas à l'Andreasstadel.

Dans un procès de sélection durant toute l'année, une équipe estudiantine choisit les meilleurs productions germanophones et internationaux de la saison du cinéma actuel. Il est notre but de soutenir des films extraordinaires, d'encourager la relève et de créer le bon cadre pour un cinéma digne de discussion. L'échange entre les cinéastes et le public, entre le secteur du film, les scientifiques et les journalistes joue un rôle principal dans ce concept. Avec notre exposition d'œuvres, d'hommage et notre sélection classique, nous avons mis en place des sujets et des accents. En 2012 nous souhaitons la bienvenue à la France en tant que notre pays d'accueil.

English

Heimspiel – The Regensburg film festival is an initiative of the chair in media science and the cinemas of 'Andreasstadel'.

In a year-round triage a team of students selects the best German and international productions of the current cinema season. Therefore it is our aim to support outstanding films, to promote newcomers and to create the right context for a kind of cinema, which is worth talking about. The exchange between film makers and audience, as well as the contact with the film industry, scientists and journalists, plays an essential role at Heimspiel. Topics and priorities are established by our retrospective, homage and classic section. In 2012 we welcome France as our host country.


Nachrichten aus der ideologischen Antike 2

Am 12. Oktober 1927, er hat gerade die Dreharbeiten zu Oktober abgeschlossen, notiert Sergej Eisenstein: „Der Entschluss steht fest, das Kapital nach dem Szenarium von K. Marx zu verfilmen.“ Eisenstein hat diesen Plan nie realisiert. 81 Jahre später kommentiert Alexander Kluge Eisensteins monumentalen Plan. Er sammelte filmische Miniaturen zu Marx’ Theorie, die uns so nah und so fern ist wie die Antike. Unterstützt wird er dabei von Dietmar Dath, Hans-Magnus Enzenberger, Durs Grünbein, Oskar Negt, Helge Schneider, Peter Sloterdijk, Tom Tykwer, Hannelore Hoger, Sophie Rois und vielen anderen.

Es ergeben sich ganz unterschiedliche Perspektiven auf Das Kapital.

Alexander Kluge

Mit Filmen wie Abschied von Gestern (1966) und seiner Beteiligung an dem Kollektivfilm Deutschland im Herbst (1978) ist Alexander Kluge einer der wichtigsten Vertreter des Neuen deutschen Films, dessen politischer Vordenker er immer war – auch dann noch, als er Filme nicht mehr für das Kino drehte, sondern sich ganz dem damals neuen Medium Privatfernsehen widmete, um Löcher ins System zu schlagen.

Im April 2008 wurde er beim Deutschen Filmpreis mit dem „Ehrenpreis“ für hervorragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet.

Pressestimmen

Nachrichten aus der ideologischen Antike ist keine Verfilmung des Kapitals und ist auch keine Rekonstruktion von Eisensteins größenwahnsinnigem Projekt […] Ein in sich geschlossenes, nach allen Seiten zugleich offenes „artistisches Kunstwerk“ ist das Ganze dennoch. Als „artistisches Kunstwerk“ hat Karl Marx selbst das Kapital bezeichnet, und als solches nimmt Kluge und nehmen beinahe alle von ihm ausgesuchten Gesprächs‑, Gesangs‑, Musik‑ und Denkpartner es ernst. Sie begreifen Marx‘ Wurf als eine Art begehbare Installation.
(www.filmzentrale.com)

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. Darüber hinaus präsentieren wir jedes Jahr ein Gastland.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich vom 22.-28. November 2012 den Höhepunkten der aktuellen Kinosaison und begrüßt das Gastland Frankreich.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

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