So glücklich war ich noch nie

Regie: Alexander Adolph
Jahr: 2009
Filmlänge: 92 Min.
Verleih: Kinowelt
Aufführung: 27. Oktober | 18.30 Uhr | Wintergarten

So glücklich war ich noch nie

Frank (Devid Striesow) ist jung, erfolgreich und gut aussehend – so jedenfalls gibt er sich bei einem zufälligen Treffen mit Tanja (Nadia Uhl) in einer Nobelboutique. Tatsächlich ist er ein Hochstapler, der weder Geld noch wirklichen Erfolg hat. Die Konsequenz: Inhaftierung. Zwei Jahre später wird Frank auf Bewährung entlassen und will einen Neuanfang. Er zieht zu seinem Bruder (Jörg Schüttauf) und versucht sich als ehrlicher Bürger… bis er Tanja wieder trifft.

Die Filmbewertungsstelle hat so glücklich war ich noch nie mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Die Filmmusik von Dieter Schleip wurde beim diesjährigen Max Ophüls Festival in Saarbrücken ausgezeichnet.

Alexander Adolph

Alexander Adolph wurde 1965 in München geboren. Schon während seines Jurastudiums in der bayerischen Landeshauptstadt begann er dramatische Texte und Reportagen zu schreiben. Durch sein Engagement beim Radio übte er auch nach abgeschlossenem Staatsexamen seinen Beruf nie aus. Als Drehbuchautor machte er sich vor allem in den 1990er Jahren einen Namen. Für seine Bücher der Tatortfolge „Im freien Fall“ erhält er 2002 den Grimme-Preis. Weitere Auszeichnungen folgten. 2006 feierte Adolph mit der Hochstapler sein Langfilmdebüt. Die Filmmusik seines Dokumentarfilms, der die Geschichte von vier Betrügern erzählt, wurde mit dem Preis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet. 2009 führt er bei so glücklich war ich noch nie erstmals Spielfilm-Regie.

Pressestimmen

Striesows charmanter Gauner wirkt so echt, dass man ihm alles abkaufen würde ohne einen Hauch von Misstrauen. [...] Fein austariert bei diesem tragikomischen Abenteuer eines Betrügers ist die Balance zwischen Komik, Tragik und Groteske, die am Ende in einen kurzen Moment geborgten Glücks mündet.
(Margret Koehler, BR)

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit ungewöhnlichen Figuren.
(Deutsche Welle)

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

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