Vineta

Regie: Franziska Stünkel
Jahr: 2006
Filmlänge: 93 Min.
Verleih: farbfilm verleih
Aufführung: 26. Oktober | 21.00 Uhr | Wintergarten

Vineta

Sebastian Färber (Peter Lohmeyer) ist ein Workaholic wie er im Buche steht. Als der Architekt auf die Insel Vineta berufen wird, um mit einem Expertengremium die Stadt der Zukunft zu entwickeln, verliert er zunehmend den Halt. Der plötzliche Tod eines Kollegen lässt ihn aufschrecken.

Regisseurin Franziska Stünkel konnte für ihr Kinodebüt, die Adaption eines Theaterstücks von Moritz Rinke, neben Peter Lohmeyer auch Susanne Wolff, Matthias Brandt, Urich Matthes und Bela B. Felsenheimer gewinnen – eine Besetzung die ihres gleichen sucht. Die „Flamingo“-Eingangssequenz besitzt jetzt schon Kultstatus.

Franziska Stünkel

Franziska Stünkel, 1973 in Göttingen geboren, studierte an der Fachhochschule Hannover Filmregie. Bereits ihre Kurzfilme liefen auf diversen internationalen Filmfestivals, Wünsch Dir Was sogar in Cannes. Für ihr Langfilmdebüt Vineta wurde sie als Best New Director auf dem New York Filmfestival geehrt und mit dem Otto Sprenger Preis 2006 ausgezeichnet. Vineta feierte 2006 seine Premiere auf dem Filmfest München, kam 2008 regulär in die Kinos und ist nun endlich auch in Regensburg zu sehen.

Pressestimmen

Merkwürdiges, aber auch geheimnisvolles und spannendes Genre-Kino aus Deutschland. […]Und auf einmal gerät man ins Träumen. Ja so – mit ernstem Hintergrund – einer guten Prise alltäglicher Paranoia – der außerdem stimmungssicher ist, mit stilistischer Präsenz und innovativer Photographie – so könnte – eines Tages – doch deutsches Genrekino aussehen.
(Josef Schnelle, Deutschlandfunk)

mit Vineta gelingt Jungregisseurin Franziska Stünkel ein spannendes Drama über das hochaktuelle Thema Arbeitssucht. Ein cineastischer Glücksfall, großartig besetzt mit Hochkarätern wie Peter Lohmeyer und Ulrich Matthes. Beinahe zu schön für die Leinwand! […] Beklemmende Spannung bis zum Schluss – man fiebert mit wie beim Tatort.
(Sylvie-Sophie Schindler, Stern)

Visuell ist der Regisseurin mit Vineta (Kamera: Carsten Thiele) ein durchaus beeindruckendes Stück Kino gelungen: Immer wieder projiziert sie etwa ihrem Protagonisten digital pulsierende Blutkreisläufe auf die Körperoberfläche, die sein Martyrium beängstigend sichtbar machen.
(Jens Mühling, Der Tagesspiegel)

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

Bilder & Facebook

Stelle Deine eigenen Bilder vom Heimspiel in unsere Flickr-Gruppe ein.

Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

zum kompletten Programm