Heimspiel

Regie: Bogdana Vera Lorenz
Jahr: 2009
Filmlänge: 22 Minuten
Verleih: Filmakademie Köln
Aufführung: 14. November | 20.30 Uhr | Akademiesalon

Deutsch

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel.

Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. 2012 begrüßen wir das Gastland Frankreich.

Français

Heimspiel – Le festival du film de Ratisbonne est une initiative de la chaire de science des médias et des cinémas à l'Andreasstadel.

Dans un procès de sélection durant toute l'année, une équipe estudiantine choisit les meilleurs productions germanophones et internationaux de la saison du cinéma actuel. Il est notre but de soutenir des films extraordinaires, d'encourager la relève et de créer le bon cadre pour un cinéma digne de discussion. L'échange entre les cinéastes et le public, entre le secteur du film, les scientifiques et les journalistes joue un rôle principal dans ce concept. Avec notre exposition d'œuvres, d'hommage et notre sélection classique, nous avons mis en place des sujets et des accents. En 2012 nous souhaitons la bienvenue à la France en tant que notre pays d'accueil.

English

Heimspiel – The Regensburg film festival is an initiative of the chair in media science and the cinemas of 'Andreasstadel'.

In a year-round triage a team of students selects the best German and international productions of the current cinema season. Therefore it is our aim to support outstanding films, to promote newcomers and to create the right context for a kind of cinema, which is worth talking about. The exchange between film makers and audience, as well as the contact with the film industry, scientists and journalists, plays an essential role at Heimspiel. Topics and priorities are established by our retrospective, homage and classic section. In 2012 we welcome France as our host country.


Heimspiel

Ein Doppelleben, wie es scheinbar widersprüchlicher nicht sein könnte: Andreas Vossen (Wotan Wilke Möhring) ist nicht nur Ethiklehrer, sondern auch passionierter Hooligan. Unter der Woche soll er als Vorbild für seine Schüler dienen, am Wochenende lässt er sich von der Lust an körperlicher Gewalt berauschen.

Eindringlich erzählt Bogdana Vera Lorenz in ihrem prämierten Kurzfilm von der Diskrepanz seiner Lebensweise und dem Zwiespalt mit dem der Lehrer zurechtkommen muss, vor allem, als ihm plötzlich einer seiner Schüler im Kampf gegenüber steht.

Bogdana Vera Lorenz

Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium und einer Ausbildung zur Fotografin schließt sich die Berlinerin Bogdana Vera Lorenz 2006 dem dritten Jahrgang der Internationalen Filmschule Köln (IFS) im Fach Regie an. Drei Jahre später beendet sie das Studium mit dem Kurzfilm Heimspiel. Das Werk entsteht in Zusammenarbeit mit drei anderen Absolventen – Max Permantier (Produzent), René Schuhmacher (Drehbuch) und Peter Schüttemeyer (Kamera) – und wird durch die Filmstiftung NRW und das CNA – Centre national de l’audiovisuel Luxembourg gefördert.
Ihr Abschlusswerk beschert Lorenz den Preis der deutschen Filmkritik für den besten deutschen Kurzfilm 2009.

Pressestimmen

Auch die Fassade des Bürgertums hat Risse. Da ist der Lehrer, der am Wochenende blutige Faustkämpfe mit gegnerischen Hooligangruppen austrägt – bis er eines Samstags einem seiner Schüler gegenübersteht („Heimspiel“ von Bogdana Vera Lorenz, IFS Köln). (…) Keiner der nominierten Filme zieht sich auf einfache Antworten zurück. Die jungen Filmemacher beobachten präzise, erzählen dicht, erlauben sich keine klaren Auflösungen, keine Gut-Böse-Konstruktionen. „Es gibt kein Draußen mehr“, das heißt auch: Wir sind alle drinnen. Und zwar zusammen. Das ist der Ausgangspunkt. Nach dem Abspann fängt die Arbeit erst an.
(Jan Oberländer, Der Tagesspiegel)

Die Verrohung unserer Gesellschaft, sie spiegelt sich hier klar wieder.
(Peter Zander, Berliner Morgenpost)

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. Darüber hinaus präsentieren wir jedes Jahr ein Gastland.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich vom 22.-28. November 2012 den Höhepunkten der aktuellen Kinosaison und begrüßt das Gastland Frankreich.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

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