Der Kameramörder

Regie: Robert Adrian Pejo
Jahr: 2010
Filmlänge: 95 Min.
Verleih: Lotus-Film
Aufführung: 15. November | 16.30 Uhr | Wintergarten

Deutsch

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel.

Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. 2012 begrüßen wir das Gastland Frankreich.

Français

Heimspiel – Le festival du film de Ratisbonne est une initiative de la chaire de science des médias et des cinémas à l'Andreasstadel.

Dans un procès de sélection durant toute l'année, une équipe estudiantine choisit les meilleurs productions germanophones et internationaux de la saison du cinéma actuel. Il est notre but de soutenir des films extraordinaires, d'encourager la relève et de créer le bon cadre pour un cinéma digne de discussion. L'échange entre les cinéastes et le public, entre le secteur du film, les scientifiques et les journalistes joue un rôle principal dans ce concept. Avec notre exposition d'œuvres, d'hommage et notre sélection classique, nous avons mis en place des sujets et des accents. En 2012 nous souhaitons la bienvenue à la France en tant que notre pays d'accueil.

English

Heimspiel – The Regensburg film festival is an initiative of the chair in media science and the cinemas of 'Andreasstadel'.

In a year-round triage a team of students selects the best German and international productions of the current cinema season. Therefore it is our aim to support outstanding films, to promote newcomers and to create the right context for a kind of cinema, which is worth talking about. The exchange between film makers and audience, as well as the contact with the film industry, scientists and journalists, plays an essential role at Heimspiel. Topics and priorities are established by our retrospective, homage and classic section. In 2012 we welcome France as our host country.


Der Kameramörder

An Ostern besucht das Paar Heinrich (Andreas Lust) und Eva (Ursina Lardi) ihren alten Freund Thomas (Merab Ninidze) und dessen neue Freundin Sonja (Dorka Gryllus) am Neusiedler-See. Plötzliche Unruhe in das friedliche Pärchenwochenende bringt ein Snuff-Video im Internet, das dokumentiert, wie drei Kinder aus der Nachbarschaft verschwinden. Das Treffen gerät aus dem Ruder. Heinrich wird von den Nachbarn beschuldigt, der gesuchte Mörder zu sein. Auch mit Eva und Thomas, die eine gemeinsame Vergangenheit haben, gerät er aneinander. Sonja, die sehr von den Ereignissen mitgenommen ist, verliert zudem ihr Vertrauen zu Thomas. Das anfangs gemütliche Wiedersehen wird zu einem existenziellen Trip.

Robert Adrian Pejo

Der 1964 in Rumänien geborene Robert Adrian Pejo wuchs im österreichischen Feldkirch auf, absolvierte dort eine Ingenieursausbildung und beteiligte sich nebenbei am Filmclub Feldkirch. Von 1986 bis 1992 studierte er Theaterwissenschaften an den Universitäten in Wien und Budapest. Seit 1996 lebt und arbeitet Pejo als Regisseur und Autor in New York.

Sein 1992 gedrehter Film Crescendo wurde mit dem österreichischen Staatspreis „Bester Film“ ausgezeichnet.

Pressestimmen

„Basierend auf Thomas Glavinics gleichnamigen Roman zeigt Pejo, dass Kino erst im Kopf der Zuseher entsteht, und der Schrecken nicht in bluttriefende Bilder gegossen werden muss, um einen Albtraum wahr werden zu lassen.“
celluloid Filmmagazin

„Drehbuchautorin Agnes Pluch hat mit ihrer Adaption von Thomas Glavinic’s Horror-Schocker „Der Kameramörder“ ein fein austariertes, emotional steiles Psychodrama entworfen [...] Wo Pluch die zwischen Zynismus und Verletzlichkeit angesiedelten Charaktere zu immer neuen detektivischen und emotionalen Strategien nötigt, überzieht Regisseur Robert Adrian Pejo die Geschichte mit einem zutiefst irritierenden Kontrast der Bilder: zwischen äußerem Idyll und innerer Eiseskälte.“
Presseinformation Thimfilm

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. Darüber hinaus präsentieren wir jedes Jahr ein Gastland.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich vom 22.-28. November 2012 den Höhepunkten der aktuellen Kinosaison und begrüßt das Gastland Frankreich.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

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