Die Farbe

Regie: Huân Vu
Jahr: 2010
Filmlänge: 86 Min.
Aufführung: 11. November | 18.00 Uhr | Akademiesalon

Die Farbe

Jonathan Davis Vater ist verschwunden. Seine Spur führt nach Deutschland, in den Schwäbisch-Fränkischen Wald, wo er nach dem 2. Weltkrieg stationiert war. Jonathan folgt dieser Spur, um ihn heimzubringen. Als er in einem Dorf tief in den Wäldern eintrifft, offenbaren sich ihm einige seltsame Geheimnisse aus der Vergangenheit. Er begegnet einem Dorfbewohner, der ihm davon erzählt, was sich in den 30er Jahren zutrug, nachdem ein Meteorit im Tal heruntergegangen ist. Nicht nur Flora und Fauna sind verändert, auch auf die Menschen hat der Meteorit Auswirkungen. Es ist, als würde sich ein merkwürdiger Farbton über alleslegen: Die Häuser, Bäume, Menschen sehen zwar aus wie immer, und trotzdem scheint sich etwas verändert zu haben.

Huân Vu

Huân Vu wurde 1982 in Stuttgart geboren, seine Eltern kamen als Flüchtlinge des Vietnamkriegs nach Deutschland. Er begann seine mediale Berufsentwicklung mit Tätigkeiten im Bereich Grafik und Web. Es folgten, mit der Hinwendung zum Filmmedium, Teilnahmen an studentischen Produktionen der Filmakademie und die Umsetzung von eigenen Kurzfilmideen. Seit 2004 studiert Huân Vu Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien in Stuttgart-Vaihingen. Bereits vor seinem
Studienbeginn startete er ein großes Filmprojekt, welches drei Jahre in Anspruch nehmen sollte: Damnatus, ein düsterer Science-Fiction Film basierend auf dem Spiel „Warhammer 40.000“. Doch aufgrund urheberrechtlicher Bedenken wurde die geplante Veröffentlichung im Internet von Games Workshop untersagt.

Pressestimmen

„Ein Independent-Film, der zeigt, dass man Genre-Unterhaltung auch mit schmalem Budget produzieren kann und dabei keineswegs auf plakativen Splatter setzen muss, um das Publikum anzusprechen.“
six-shooter.de

„DIE FARBE ist eine der, wenn nicht sogar die beste H.P. Lovecraft-Verfilmung die wir je sichten durften. Düster, bedrohlich und zum Finale hin immer brachialer, ohne dabei, wie die meisten bisherigen Umsetzungen, ins Lächerliche ab zu driften.“
gruselseite.com

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen Filme der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Produktionen zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich im November den Höhepunkten der Kinosaison 2012.

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Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

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