Supermarkt

Regie: Roland Klick
Jahr: 1973
Filmlänge: 80 Min.
Verleih: Filmgalerie 451
Aufführung: 15. November | 18.00 Uhr | Akademiesalon

Deutsch

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel.

Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. 2012 begrüßen wir das Gastland Frankreich.

Français

Heimspiel – Le festival du film de Ratisbonne est une initiative de la chaire de science des médias et des cinémas à l'Andreasstadel.

Dans un procès de sélection durant toute l'année, une équipe estudiantine choisit les meilleurs productions germanophones et internationaux de la saison du cinéma actuel. Il est notre but de soutenir des films extraordinaires, d'encourager la relève et de créer le bon cadre pour un cinéma digne de discussion. L'échange entre les cinéastes et le public, entre le secteur du film, les scientifiques et les journalistes joue un rôle principal dans ce concept. Avec notre exposition d'œuvres, d'hommage et notre sélection classique, nous avons mis en place des sujets et des accents. En 2012 nous souhaitons la bienvenue à la France en tant que notre pays d'accueil.

English

Heimspiel – The Regensburg film festival is an initiative of the chair in media science and the cinemas of 'Andreasstadel'.

In a year-round triage a team of students selects the best German and international productions of the current cinema season. Therefore it is our aim to support outstanding films, to promote newcomers and to create the right context for a kind of cinema, which is worth talking about. The exchange between film makers and audience, as well as the contact with the film industry, scientists and journalists, plays an essential role at Heimspiel. Topics and priorities are established by our retrospective, homage and classic section. In 2012 we welcome France as our host country.


Supermarkt

St. Pauli in den Siebzigern. Willi (Charly Wierczejewski) ist 18 Jahre alt und lebt in den Hinterhöfen, Sackgassen und Kaschemmen der Stadt, klaut das Trinkgeld der Toilettenfrau und geht auf den Strich. Er ist kein Halbstarker, aber auch kein Gangster. Im Grunde genommen ist er nichts, Outlaw am Rande der Gesellschaft, der ständig vor Allem davon läuft. Eigentlich meinen es ja alle gut mit ihm: die Behörden, genauso wie Frank (Michael Degen), ein Journalist. Dieser gibt ihm sogar Obdach, besorgt ihm Arbeit und zeigt ihm eine andere Welt, mit noblen Restaurants und teuren Autos. Selbst das kann Willi nicht halten, er haut wieder ab und will sich allein durchschlagen. Er meint seine Chancen zu kennen und für Monika (Eva Mattes) – die einzige, die ihm etwas bedeutet – und einen Haufen Geld, riskiert er noch einmal alles.

Roland Klick

Roland Klick wurde 1939 in Hof geboren. Er begann zunächst ein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft, kam jedoch schon sehr bald mit der Filmwelt in Kontakt. Für den Dokumentarfilm München-Tagebuch eines Studenten (1962) arbeitet er als Kameramann und drehet bereits 1968 – nach einigen Kurzfilmen – seinen ersten, eigenen Langfilm Bübchen. Klick wurde dafür mit dem Bundesfilmpreis für die beste Regie ausgezeichnet, ebenso wie für Deadlock (1970) und Supermarkt (1973). Mit diesen Filmen setzte sich der Regisseur vom deutschen Autorenkino des Neuen Deutschen Films ab, was ihm den Ruf des Außenseiters im deutschen Kino einbrachte. Nach seinem bisher letzten Kinofilm Schluckauf (1987⁄88) arbeitet Klick immer wieder unter Pseudonymen für das Fernsehen.

Pressestimmen

„Einer der besten deutschen Filme der siebziger Jahre!“
Hamburger Abendblatt

„Klicks rasantestes, rührendstes, ausweglosestes Stück Kino, ein rauer Großstadtfilm ohne Milieu-Romantik oder –Mythos, starr vor Dreck und trotzdem herzlich.“
Splatting Image

„Supermarkt ist ein wunderbar dreckiges Stück Kino, gefunden auf der Straße, mit einem Helden, der erfahren muss, dass die Wirklichkeit kein Supermarkt ist, in dem sich die Willis dieser Welt bedienen können.“
DIE ZEIT

„Sinnlichkeit, Glaubwüedigkeit, und der Respekt seinen Filmfiguren gegenüber kennzeichnen das Kino des Roland Klick. Dazu kommt die Einheit von Mythos und Realismus: Charly Wierczejewski in SUPERMARKT ist nur eine kleine Asphaltratte, aber auch vom Hauch von James Dean und ewigem Rebellentum umgeben. Beides stimmt und ergibt das wahre Bild einer Figur.“
Die Süddeutsche

Trailer

Die Filme Über Heimspiel

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest ist eine Initiative des Lehrstuhls für Medienwissenschaft und der Kinos im Andreasstadel. Ein studentisches Team wählt in einem ganzjährigen Sichtungsprozess die besten deutschsprachigen und internationalen Produktionen der aktuellen Kinosaison aus. Unser Ziel ist es, herausragende Filme zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und den richtigen Rahmen für diskussionswürdiges Kino zu schaffen. Eine zentrale Rolle in diesem Konzept nimmt der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum, zwischen Filmbranche, Wissenschaftlern und Journalisten ein. Mit unserer Werkschau, Hommage und Klassik-Sektion setzen wir Themen und Schwerpunkte. Darüber hinaus präsentieren wir jedes Jahr ein Gastland.

Heimspiel – Das Regensburger Filmfest bietet Filmschaffenden vom Hochschulabsolventen bis zum etablierten Star eine Plattform.

Heimspiel 4 widmet sich vom 22.-28. November 2012 den Höhepunkten der aktuellen Kinosaison und begrüßt das Gastland Frankreich.

Bilder & Facebook

Stelle Deine eigenen Bilder vom Heimspiel in unsere Flickr-Gruppe ein.

Call for Films 2012

Nach dem erfolgreichen Verlauf der drei vergangenen Heimspiele feilen wir bereits an dem Programm für 2012. Gerne berücksichtigen wir bei der Auswahl auch Ihren Film. Wir sichten alle deutschsprachigen Produktionen, die 2011⁄2012 entstanden sind.

Vom Experimental‑ über den Genrefilm, bis hin zum Dokumentarfilm, Abschlussfilm oder engagierten Amateurprojekt. Wir freuen uns über Einsendungen an:

Heimspiel
Kinos im Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg

zum kompletten Programm